Praxisforum eLearning

Praxisforum eLearning

Mehrmals im Semester laden wir Sie zum Praxisforum eLearning ein.

Die Nutzung digitaler Medien, Kommunikationswerkzeuge und gemeinsamer digitaler Arbeitsumgebungen in der Hochschullehre nimmt kontinuierlich zu. Um einen Austausch über die Vielfalt der Erfahrungen, Praxen, Ideen und Fragen im Kontext des eLearning oder eTeaching zu unterstützen, haben wir das Praxisforum eLearning ins Leben gerufen.

Kurze Impulsreferate, Beispiele aus der Praxis und Beiträge zu ausgewählten Aspekten leiten die Workshops ein. Anschließend bleibt genügend Zeit für das Gespräch. Praxisforum eLearning

Wir möchten Ihnen mit dem Praxisforum eLearning einen informellen Rahmen bieten, für einen lebendigen praxisbezogenen Dialog über Themen und Fragen rund um das Lernen und Lehren unter Einsatz der eMedien an der Hochschule.

AKTUELLE TERMINE:

Sommersemester 2013:

Die Termine befinden sich noch in Abstimmung.

Prof. Dr. Christine Huth-Hildebrandt, FH Frankfurt am Main
Der Nutzen webbasierter Plattformen zur Aktivierung von Studierenden
und für die inhaltsbezogene studentische Vernetzung
Lehrende als Begleiter selbstorganisierter Studienaktivitäten und -prozesse

Seit der Umstellung auf die neue Studienstruktur BA & MA sind Lehrende mit der didaktischen Herausforderung konfrontiert, zum einen in ein auf den Studiengang abgestimmtes prüfungsorientiertes Lehrkonzept eingebunden zu sein zu sein und zum anderen besonders wissbegierigen Studierenden über den prüfungsrelevanten „Lernstoff“ hinaus weitere Anleitung und Möglichkeiten zum Selbststudium zu geben. Beides miteinander zu vereinbaren ist für Lehrende durch den eigenen immer knapper werdenden Zeitrahmen zunehmend schwierig geworden.
Es wird der Frage nachgegangen, welche Möglichkeiten webbasierte Arbeits-Plattformen dem angeleiteten studentischen Selbststudium bieten können und wie dabei die Zusatzaufwände für die Lehrenden bewältigbar bleiben.

Ort: wird noch festgelegt

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Veranstaltungen und bitten um eine kurze Anmeldung per eMail: info.elearning(at)fh-frankfurt.de.


Sie wünschen sich Workshops zu bestimmten Themen?
Wünschen Sie sich einen Workshop zu einem bestimmten Thema? Dann sprechen Sie uns an, damit wir unser Angebot auf bestehende Bedarfe anpassen können. Über info.elearning(at)fh-frankfurt.de erreichen uns alle Ihre Anfragen.


     

Informationen zu Beiträgen aus den vorigen Semestern finden Sie hier:


Veranstaltungsarchiv:

Mi, 23. Jan. 2013, 14:30 - 16:00 Uhr
Prof. Dr. Doris Galinski, FH Frankfurt am Main
Moodle - Erfahrungen aus der Präsenz- und Onlinelehre

Frau Prof. Galinski, Fb3, Wirtschaft & Recht, lehrt nicht nur in unseren Präsenzstudiengängen, sondern seit dem WS 11/12 auch im Online-Studiengang Wirtschaftsingenieurswesen, der in Kooperation mit der oncampus GmbH, einem Unternehmen der Fachhochschule Lübeck durchgeführt wird. Als langjährige Nutzerin der Lernplattform Moodle konnte sie so unterschiedliche Einsatzszenarien und Funktionen mediengestützten Lehrens und Lernens in Bezug auf unterschiedlichen Zielgruppen und Studiengansorganisationen explorieren. Dies umfasste auch den Einsatz von Screencasts in unterschiedlichen Settings sowie die Aktivierung der Studierenden durch Hot Potatoes, Multiple Choice Tests und klausurvorbereitende Aufgaben als Ersatz für Tutorien.

Mi, 13. Juni, 14:30 - 16:00 Uhr
Prof. Dr.-Ing. Jörg Ackermann, Fachhochschule Frankfurt, Fb1
Moodle-Tests als Angebot zur Vorlesungsnachbereitung und -ergänzung

Aus Lehrbüchern ist die Verwendung von Kontrollfragen am Ende eines Kapitels bestens bekannt. Kontrollfragen unterstützen die Vertiefung des vermittelten Lehrstoffs und decken Verständnisprobleme auf.

Herr Prof. Ackermann setzte dieses didaktische Hilfsmittel im Wintersemester 2011/2012 in seinem Moodle-Kurs ein, um die Lehrinhalte der Stahlbau-Vorlesungen nach jeder Einheit abzufragen und damit die Studierenden zu aktivieren. Als Werkzeug wurde hierzu die Aktivität „Test“ der eLearning-Plattform verwendet.

Die Aktivität „Test“ erlaubt es Lehrenden, Tests aus selbst erstellten Fragen zusammenzustellen. Dabei können verschiedene Fragetypen (Zuordnungsfragen, Multiple-Choice-Fragen, Wahr-Falsch-Fragen, etc.) verwendet werden. Die Fragen werden in einer Fragendatenbank gespeichert und können für weitere Moodle-Kurse und in beliebiger Kombination wiederverwendet werden. Die Auswertung eines Moodletest erfolgt automatisch und gibt den Lernenden so ein unmittelbares Feedback zum Wissensstand. Zusätzlich kann die Auswertung in Abhängigkeit von den Ergebnissen mit gezielten Lernhinweisen versehen werden.

Abhängig vom didaktischen Ziel können die Tests zudem unterschiedlich konfiguriert werden. Zum Beispiel lässt sich ein Zeitraum definieren, in dem sie bearbeitet werden können. Prof. Ackermann nutzt dies, wie er berichtete, als Lernanreiz nach jeder Vorlesung, indem er die Tests nur für eine Woche frei schaltete. Ein weiterer Anreiz wurde dadurch gesetzt, dass es "on Top" auf die Prüfungsleistung Punkte gab, wenn mindestens 70% der Testfragen korrekt beantwortet wurden.

Über die Frage, ob der Lerneffekt höher ist, wenn man die Wiederholung eines Testdurchlaufs erst nach einem definierten Zeitraum gestattet, wurde kontrovers diskutiert.

Herr Prof. Ackermann zeigte anregende Beispiele dafür, wie man unterschiedliche Fragetypen auch für mathematische Aufgabenstellungen einsetzen kann. Für die Generierung von Formeln setzt er sowohl den Latex-Editor von Moodle wie auch externe Tools, wie z.B. www.codecogs.com/ ein.

Do, 10.05.12, 15:00 - 16:30 Uhr
Prof. Dr. Jörg Schäfer, Fachhochschule Frankfurt, Fb2
Konzept und Entwicklung eines flexiblen Abstimmungssystems - Vorstellung des Prototypen LectureVote und Diskussion

Herr Prof. Quibeldey-Circel, Technische Hochschule Mittelhessen,
Vorstellung des Abstimmungssystems ARSnova

Jeder kennt "Wer wird Millionär" und jeder kennt das Abstimmverfahren, bei dem der Kandidat aus einer vorgegeben Liste von vier Antwortmöglichkeiten die richtige auswählen muss. Derartige Verfahren werden inzwischen mit unterschiedlichen Zielsetzungen auch in der Lehre eingesetzt: Z.B. um Studierende zu aktivieren oder dem Dozenten ein schnelles Feedback zu geben, ob das Tempo einer Vorlesung angemessen oder der vorgetragene Stoff zu leicht oder zu schwierig ist.

In der Vergangenheit allerdings waren die Anschaffungs- und Wartungskosten für solche Abstimmungssysteme hoch und deren Einsatz umständlich, da spezifische Hardware ausgeteilt und wieder eingesammelt werden musste.

Angesichts der rasanten Verbreitung von Smartphones bieten sich geräteunabhängige Abstimmungssysteme als handhabbare Lösung an. Ein solches Abstimmungssystem mit dem Namen "LectureVote" wurde im Rahmen einer durch Prof. Dr. Jörg Schäfer betreuten Informatikprojektarbeit von Studierenden entwickelt. Die Anwendung läuft sowohl auf Mobilen Endgeräten (Smartphones) als auch auf Laptops und Pads, die Webzugang haben. LectureVote ermöglicht es den Dozenten, beliebige Fragen zu formulieren und passende und unpassende Antwortmöglichkeiten zu hinterlegen. Die Studierenden können dann mit dem Handy über eine HandyApp, mit Hilfe des Browsers, per SMS oder per Email oder Twitter antworten. Die Ergebnisse stehen unmittelbar im Hörsaal zur Verfügung. Das System ist für die Studierenden ohne vorherige Registrierung nutzbar.

Für die Aktualität des Themas spricht, dass an der Technische Hochschule Mittelhessen zeitgleich eine App für den Einsatz in der Lehre entwickelt wurde: ARSnova: https://ars.thm.de/. Herr Prof. Quibeldey-Circel, der die Entwicklung an der THM betreute, stellte diese ebenfalls vor. Dieses System bietet u.a. die Funktion, während einer Veranstaltung die Voten der Studierenden zu einer Feedbackabfrage kontinuierlich in Form eines dynamischen Balkendiagrammes einzusehen. Die Studierenden können dem Dozenten/der Dozentin anzeigen ob sie noch folgen können oder die Inhalte zu schnell vermittelt werden.

Die anschließende Diskussion zeigte, dass die interessanten (i.d.R. anonymisierten) Feedback- und Aktivierungsmöglichkeiten nicht in Konkurrenz zur Bedeutung der persönlichen Rückkopplung zwischen Lehrenden und Lernenden verstanden werden wollen.

Die Entwickler freuen sich über Interessenten, die bereit sind, die Systeme auszuprobieren, um weitere Erfahrungen zu sammeln. Senden Sie eine eMail an support@elearning.fh-frankfurt.de, wenn Sie nähere Informationen benötigen oder eines der Systeme in der Lehre einsetzen möchten.

Di, 17.04.12, 10:30 - 11:30 Uhr
Prof. Edward Romar, UMass Boston
Leading Edge Online Pedagogy: UMass Boston's Cross Cultural/Cross Institutional Entering New Markets Graduate Business Course

Der Besuch von Prof. Edward Romar fand im Rahmen eines Kooperationsstudienganges und eines Austauschprogramms mit dem Fb2 der FH FFM statt.

International learning opportunities are important in a student's educational experience and as well as preparation for a successful career. UMass Boston's Entering New Markets course is an innovative approach to contemporary business pedagogy. The course integrates students from different universities and cultures into an online course. It exposes students to the challenge of managing culture, technology, time difference and team work in a simulated business environment.

Dr. Romar presented an overview of the course and his experience in offering this course on both an undergraduate and graduate level.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Christian Rich, Studiengangsleiter "Business Information Systems Transnational", FH FFM, Fb2
Di, 10.04.12, 14:00 - 15:30 Uhr
Prof. Dr. Ruth Schorr, Fachhochschule Frankfurt, Fb2
Oxford Papershow in der Lehre: Erste Erfahrungen und Möglichkeiten

Oxford Papershow verbindet die analoge mit der digitalen Welt. Das System passt in jede Tasche und besteht aus einem Stift, der via Bluetooth mit dem Rechner verbunden wird, sowie aus speziellem Papier mit aufgedruckten Steuerungssymbolen. Es ermöglicht das Einfügungen handschriftlicher Notizen in laufende Powerpoint-Präsentationen. Das Verfahren gestattet zudem die Auswahl verschiedener Grafikformen, Strichstärken und Farben und bieten so vielfältige Darstellungsmöglichkeiten.
oxford ps
Statt in Vorlesungen lediglich die vorbereitete Präsentation durchzublättern, können so spontan Inhalte ergänzt und gespeichert werden, ohne die Nachteile von Kreide und Tafel, wie Verschmutzungen oder das Abwenden vom Auditorium in Kauf zu nehmen.

Frau Prof. Schorr, die die Oxford Papershow im Wintersemester im Rahmen einer Mathematikvorlesung im Studiengang Informatik eingesetzt hat, berichtete von Ihren durchweg positiven Erfahrungen und demonstrierte anschaulich den Gebrauch dieses Werkzeugs. Zudem nutzte sie die Möglichkeit, den derart angereicherten Vortrag zur Nachbereitung Ihrer Studierenden aufzeichnen zu lassen.
Hier können Sie die Folie zur Präsentation herunterladen.


Mo, 23.01.12, 10:15 - 11:45 Uhr
Prof. Dr. Thomas Kunz, Fachhochschule Frankfurt, Fb4
Einsatz eines iPads in Lehre + Forschung? Erste Erfahrungen und Demonstration von Anwendungsbeispielen

Zunächst nur eine Anschaffung für den privaten Gebrauch und zur Unterhaltung, entpuppte sich das iPad als hilfreiches und zeitsparendes Werkzeug für Forschung und Lehre. Herr Prof. Kunz, Fb4 demonstrierte unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten und stellte das Für und Wider aus seiner Sicht zur Diskussion. In einer angeregten Diskussion kam ein weites Themenspektrum zur Sprache. So wurden u.a. Fragen der Usability, der Kompatibilität von Anwendungen, der Ergonomie, individuelle Workarrounds, Schutz der Daten in der Cloud, Schnelligkeit und auch Arbeitsbedingungen bei Zulieferern von Apple besprochen.

Mi, 06.07.11, 16:00 - 18:00 Uhr
Lars Peppel und Carsten Biemann, FH Frankfurt

Vorlesungsaufzeichnungen an der Fachhochschule Frankfurt- Szenarien und Werkzeuge

Seit 2010 konnten an der FH FFM im Rahmen des vom HMWK geförderten Teilzeitprojekts erste technische Rahmenbedingungen und ein Servicekonzept entwickelt werden, um das bisherige Angebot an Vorlesungsaufzeichnungen deutlich voranzubringen. So ermöglichten die Aufzeichnungen im Sommersemester Studierenden aus 15 Vorlesungen, sich Lernstoff im eigenen Lerntempo und zeitlich unabhängig anzueignen. Zusätzliche Mehrwerte für Studierende, die neben dem Studium einer Beschäftigung nachgehen oder aus gesundheitlichen oder familiären Gründen nicht regelmäßig an Veranstaltungen teilnehmen können wurden bestätigt.

Die Referenten stellen das Konzept, das der Leitlinie folgt, Lehrenden zusätzlicher Aufwände abzunehmen vor. Zudem wurden die Ergebnisse einer ersten Evaluation präsentiert und gemeinsam diskutiert. Interessante Aspekte aus dem Kreis der Teilnehmer waren beispielsweise die Frage danach, ob Kompetenzen für die effiziente Rezeption von Vorlesungsaufzeichnungen bei den Studierenden in jedem Fall vorausgesetzt werden können, oder der Hinweis, dass die akustische Qualität von Vorlesungsaufzeichnungen für hörgeschädigte Studierende von besonderer Bedeutung ist. Hier können Sie die Folien zur Veranstaltung abrufen.


Di, 28.06.11, 14:00 - 15:30 Uhr
Sibylle Menz und Michael Nowak, Studienseminar Frankfurt am Main
Web 2.0 in der Lehre: Erfahrungen und Möglichkeiten zum Einsatz von Weblogs in Lehrveranstaltungen

Weblogs – persönliche Onlinejournale mit einfachster Software – standen im Fokus der Veranstaltung. Blogs eignen sich gut als Grundlage für selbstgesteuerte Lernprozesse und können soziales und kooperatives Lernen fördern. Die Referentin und der Referent zeigten an Hand von Praxisbeispielen, wie Blogs als Dokumentations- und Diskussionsplattform, zur Ergebnispräsentation oder zur Durchführung von Rollenspielen genutzt werden können. Es zeigte sich, dass viele Ideen für den Blog-Einsatz an Schulen sich auch für die Hochschullehre adaptieren lassen. Diskutiert wurde auch intensiv über Zielkonflikte, die sich durch die Öffnung der Lehr- und Lernsituation durch "Social Media" und den Anforderungen des Datenschutzes ergeben.


Mi, 15.06.11, 14:30 - 16:00 Uhr
Prof. Dr. Ralf Jankowski, FH Frankfurt, Fb3
In Dietzenbach und gleichzeitig an der Fachhochschule - Erste Erfahrungen mit virtuellen Seminarteilnehmern im Seminarraum

Im Rahmen des Studium Generale nutzt der Referent seit zwei Semestern gemeinsam mit Prof. Dr. Peter Zöller-Greer (Fb2) und Dr. Marc von Osthoff (Fb1) ein virtuelles Klassenzimmer um externe Seminarteilnehmer/innen und Referenten mit den Teilnehmer/innen vor Ort zusammenzubringen.

Aspekte des Erfahrungsberichts waren folgende Aspekte:

  • Variationen des Teleteaching
  • Möglichkeiten des Combined Learning
  • Neue Interaktionsformen
  • Technische Probleme und Zielkonflikte
  • Umsetzungsbeispiele
Mo, 24.01.11, 14:00 - 15:30 Uhr
Claudia Bremer, Geschäftsführerin studidumdigitale, der zentralen eLearning-Einrichtung der Goethe-Universität Frankfurt u. Sarah Voß, Mitarbeiterin Medienproduktion studidumdigitale
eContent produzieren leicht gemacht: vom Drehbuch zum Kurs mit der LernBar
Wie erstelle ich online Content für die Selbstlernphase? Wann macht das Sinn? Welche Tools gibt es und wie kann ich solchen Content produzieren, was genau ist dabei zu beachten?

Anhand konkreter Beispiele aus der Lehre der Goethe-Universität Frankfurt und anderer Hochschulen gaben die Referentinnen einen informativen Einblick in den Produktionsprozess und die Nutzungspotentiale des Autorentools LernBar, das Hochschulen kostenlos bereitsteht. Den Teilnehmenden wurde die Bedeutung des Planungsprozesses, der Grobkonzept, Feinkonzept und eine eigene Drehbuchvorlage umfasst, klar vor Augen geführt. Besprochen wurde auch die Frage, ab wann sich der Einsatz von Autorentools für die Produktion digitaler Selbstlernmaterialien oder Selbstlernkurse, die neben Text und Bild auch Videos und interaktive Elemente wie Quizzes zur selbständigen Lernstandkontrolle beinhalten sollen, lohnt, bzw. für welche Anforderungen die Möglichkeiten der Lernplattform Moodle ausreichend sind.
Zudem informierten die Referentinnen nicht nur über die LernBar, sondern gaben auch einen kurzen Überblick über andere Autorentools und deren Eignung.
Weitere Informationen zur LernBar: http://www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/et/LernBar/index.html


Di, 11.01.11, 14:00 - 15:30 Uhr
Ass. Jur. Jan Hansen, Hessisches Telemedia Technologie Kompetenz-Center e.V.
Rechtsfragen des eLearning

„Wie im "wirklichen Leben" gibt es im Rahmen der Bereitstellung von eLearning-Angeboten immer wieder Unsicherheiten bezüglich rechtlicher Fragen. Dies verwundert nicht, schafft doch der Einsatz neuer Medien in der Lehre eine komplexe juristische Gemengelage, in der einfache Antworten nicht immer zu haben sind.

Herr Hansen, ein Experte für Rechtsfragen des eLearning, gab den Teilnehmer/innen der Veranstaltung einen knappen und praxisnahen Überblick über den gesetzlichen Rahmen. Beispiele aus dem E-Learning-Alltag eröffneten gezielte Einblicke in einschlägige Rechtsfragen aus Dozentensicht und wurden engagiert diskutiert. Häufig vorkommende Fragestellungen wie Verwendung von Bildern, Passwortschutz, Zitate, Bearbeitungen, Weitergabe sowie datenschutzrechtliche Aspekte waren Schwerpunkte der Darstellung und der Diskussion.

Di, 21.12.10, 14:00 - 15:30 Uhr
M.Sc. Dipl.-Inf. Hans-Martin Pohl, stellv. Leiter Dienstleistungen Lehre und Studium der Hochschule Fulda
Papier und Stift – in Echtzeit digitalisiert, projiziert und aufgezeichnet
Erfahren Sie, wie Sie in Ihren Lehrveranstaltungen die Kreativität und Spontanität direkter Anschriebe und Illustrationen mit den Vorteilen der digitalen Welt verbinden können

Im Zeitalter von PowerPoint & Co. vermisst so mancher die spontanen Möglichkeiten von Flipchart und Tafel. Diese Lücke lässt sich mit dem Produkt Oxford-Paper-Show schließen. Die überzeugende Idee: Was mit einem Stift auf einem Blatt Papier gezeichnet oder geschrieben wird, wird direkt auf PC und Beamer übertragen und lässt sich auf diese Weise digital speichern und, sofern gewünscht, im Rahmen von Vorlesungsaufzeichnungen mitschneiden. So lassen sich auf einfache Weise PowerPoint-Vorträge interaktiv gestalten, Studierende an der Weiterentwicklung von Inhalten beteiligen und die Verteilung der erstellten Materialien per Mail oder Lernplattform realisieren.

Herr Pohl führte in die Nutzung der Oxford-Papershow an Hand von Praxisbeispielen aus der Hochschule Fulda ein und gab den Teilnehmer/innen dieses Praxisforums die Möglichkeit, die Handhabe einfach mal selbst auszuprobieren. Für Interessierte der FH FFM, die das Equipment gerne in Ruhe erproben möchten, stellt das zentrale eLearning-Büro Leihgeräte zur Verfügung.

Mo, 13.12.10, 15:00 - 16:30 Uhr
Prof. Zöller-Greer, FH Frankfurt, Fachbereich 2
Barrierefreie Vorlesungen und Seminare - Einsatzbeispiele für ein virtuelles Klassenzimmer

Seit zwei Jahren führt Prof. Zöller-Greer Lehrveranstaltungen mittels Adobe Connect, also eines sogenannten "Virtual Classrooms" (VC) durch. Teilnehmende und Dozenten können sich im VC ortsunabhängig, aber "live" und hochgradig interaktiv "treffen", um Lehrveranstaltungen, Übungen, Seminare oder Projekte durchzuführen. Ein VC erweitert zudem die Möglichkeiten eines realen Seminarraums, indem z.B. Whiteboards gemeinsam genutzt werden können, schnell und unkompliziert Abstimmungen durchgeführt, oder die Software entfernter Rechner zur Nutzung durch die Teilnehmenden freigeschaltet werden können.
Zudem können Veranstaltungen im VC einfach mitgeschnitten und so anschließend als "Konserve" zur Nachbereitung, bzw. für Studierende, die die Veranstaltung versäumt haben, online gestellt werden. Damit kommt zum Vorteil der Ortsunabhängigkeit auch noch der der Zeitunabhängigkeit.

Die Teilnehmer/innen dieses Praxisforums konnten sich mittels einer Liveschaltung wie auch an Hand von Aufzeichnungen ein Bild von den Möglichkeiten der Nutzung virtueller Klassenräume machen. Pädagogischer und didaktische Fragen wie auch technische Anforderungen wurden gemeinsam erörtert.

Di, 10.11.09, 14:00 - 15:30 Uhr
Prof. Dr. Eva Maria Ulmer, FH Frankfurt, Fachbereich 4
Ausgerechnet Anatomie!
Wie lasse ich eine klassische Vorlesung verschwinden?
Der Einsatz von Screencasts in der Lehre.

Da Studierende der Pflegestudiengänge an der FH FFM im Vorfeld nicht zwingend eine Pflegeausbildung absolviert haben, kommt der Vermittlung von medizinisch-naturwissenschaftlichem Grundlagenwissen in Abstimmung mit der Vermittlung anwendungsbezogener pflegerischer Fähigkeiten eine wichtige Bedeutung zu.
Anatomie ist zunächst einmal vorwiegend ein regelrechtes Lernfach, dessen Inhalte hauptsächlich in Form von Vorlesungen dargelegt werden. Frau Prof. Ulmer nutzt seit annähernd zwei Jahren das vom eLearning-Team der FH FFM bereitgestellte technische Equipment sowie begleitende Services, um ihre Vorlesungen als Screencasts aufzuzeichnen und online bereitzustellen.
Die Aufzeichnungen wurden den Studierenden über eine Lernplattform im Internet zur Nachbereitung von Veranstaltungen, aber auch zu deren Vorbereitung zur Verfügung gestellt. Durch die veranstaltungsvorbereitende Bereitstellung konnte wertvolle Präsenzzeit für vertiefende Transferaufgaben gewonnen werden.

Im Praxisforum durften die Teilnehmer/innen die transportable Aufzeichnungstechnik selbst aufbauen, um so zu erfahren, wie schwierig bzw. einfach dies ist. Rege diskutiert wurde abschließend auch die Frage nach der Bedeutung aktivierender Aufgabenstellungen für die Unterstützung der Online-Rezeption und die vertiefende Beschäftigung mit den Inhalten der Vorlesungsaufzeichnungen.

Di, 20.10.09, 16:00 - 17:30 Uhr
Prof. Dr. Gudrun Maierhof, FH Frankfurt, Fachbereich 4
Erfahrungen mit dem Einsatz von Chats in Lehrveranstaltungen

Die Kommunikation über Chats unterscheidet sich von der Kommunikation via Foren z.B. darüber, dass trotz verteilter Standorte die gleichzeitige Teilnahme aller Beteiligten notwendig ist. Der Einsatz von Chats innerhalb von Lehr- und Lernprozessen oder auch Beratungsprozessen stößt zudem oft auf Skepsis, da diese zunächst einmal als virtuelle Schwatz- bzw. Plauderecken bekannt sind. Frau Prof. Maierhof zeigte an Hand von Beispielen aus ihrer Lehrpraxis, insbesondere in der Weiterbildung, wie Chats in unterschiedlichster Weise für didaktische Zwecke eingesetzt werden können. Dies sind z.B. die Durchführung von Expertengesprächen, die Diskussion in Kleingruppen, die Realisierung von Rollenspielen oder auch Sprechstunden. Sehr wichtig ist nach ihrer Erfahrung eine gründliche Vorbereitung eines Chats, eine gute Strukturierung und Moderation wie auch die Nachbereitung. Die Folien ihres Vortrags können Sie hier einsehen.

Di, 23.06.09, 14:15 - 15:30 Uhr
Prof. Dr. Petra Schäfer, FH Frankfurt, Fachbereich 1
Moodle-Wikis zur Unterstützung von Kleingruppenarbeit in großen Veranstaltungen

Gerade bei großen Teilnehmerzahlen in Lehrveranstaltungen wird die Arbeit in Kleingruppen gerne aus Kapazitätsgründen durch Frontalunterricht ersetzt. Frau Prof. Schäfer demonstrierte, wie die Lernplattform Moodle zunächst die Gruppenaufteilung und mittels integrierten Wikis und Foren die Arbeit der Kleingruppen unterstütze. Zudem ermöglichte der Einsatz der Lernplattform die Betreuung der Arbeiten auch außerhalb der Vorlesung. Dies wurde anhand eines Beispiels aus dem Verkehrswesen der Bauingenieure gezeigt. In Kleingruppen von 2 bis 3 Studierenden eines Bachelorstudienganges wurden Straßenplanungen durchgeführt, die dann in Sprechstunden und über Moodle betreut wurden. Die Gesamtgruppe bestand aus ca. 50 Studierenden.

Mi, 06.05.09, 13:15 - 14:15 Uhr
Prof. Dr. Döben-Henisch, FH Frankfurt, Fachbereich 2
Ein Wikipedia für Prozesse?
Kollaboratives und interdisziplinäres Arbeiten und Lernen mit der freien Modellierungs- und Simulations-Software sowie mit der Modell-Datenbank des OKSIMO-Projektes

Der Praxisbericht führte mittels Beispielen aus unterschiedlichen Studiengängen in die Möglichkeiten und Einsatzszenarien der von der FH Frankfurt in Kooperation mit dem Institut für neue Medien (Frankfurt) entwickelten Software (OKSIMO: Open Knowledge SImulation MOdeling) ein. Diese Software ermöglicht die Modellierung komplexer Zusammenhänge sowie deren anschließende Simulation

Dynamiken, deren voraussichtliche Entwicklung so sichtbar gemacht werden können, sind beispielsweise die Verschiebung von Alterstrukturen innerhalb einer Population, künstliche Neuronen, die Informationen verarbeiten, das Kaufverhalten von Kunden und vieles mehr.

Besonders an der Software ist auch deren Unterstützung kooperativen Arbeitens: Modelle können untereinander getauscht, integriert und verändert werden. Für den öffentlichen Austausch gibt es inzwischen eine allgemein zugängliche Datenbank: http://oksimo.inm.de/content/default/modeldb/index.html.

Do, 29.01.09, 14:30 - 16:00 Uhr
Prof. Dr. Schimmel, FH Frankfurt, Fachbereich 3 / Herr Zehe (Tutor)

Der Einsatz von Moodle für freiwillige Online-Probeklausuren


Im Rahmen von vorlesungsbegleitenden Tutorien zum Thema Wirtschaftsprivatrecht bot Herr Prof. Schimmel gemeinsam mit seinem Tutor Herrn Zehe den Erstsemestern die Teilnahme an einer Probeklausur an.

Die freiwillige Onlineklausur diente der Prüfungsvorbereitung und fand, trotzdem sie in den Weihnachtsferien angeboten wurde, sehr gute Resonanz. Es nahmen mehr als die Hälfte des Semesters teil. Der Vorteile waren, dass über ein vorgegebenes Zeitfenster Ernstfallnähe simuliert werden konnte und dass die Studierenden nicht extra zur Teilnahme anreisen mussten, sondern via Internet von jedem Standort aus teilnehmen konnten. Auch die Korrektur konnte digital und online vorgenommen und individuell übermittelt werden, so dass sich hieraus eine weitere Zeitersparnis ergab und die Studierenden noch rechtzeitig vor der realen Klausur ein Feedback über ihren Wissenstand, das in ihre Prüfungsvorbereitungen einfliessen konnte, erhielten.

Di, 08.07.08, 14:00 - 16:00 Uhr
Prof. Dr. Ulrich Schrader, FH Frankfurt, Fachbereich 2

Vorlesungsaufzeichnungen einfach gemacht
Über das Warum und das Wie unterrichtete Herr Prof. Schrader

Screencasts sind webtaugliche Filme z.B. von Vorträgen, die an Standard-PCs wiedergegeben werden können.
Herr Prof. Schrader setzt dieses Verfahren bereits seit dem Wintersemester 06/07 zur Unterstützung seiner Lehre ein. Er stellte den Teilnehmenden das Konzept vor und ließ sie an seinen Erfahrungen teilhaben. Teile seines Beitrages stehen Ihnen als Screencast zum Abruf zur Verfügung.

Interessiert?
Dieser Auszug aus unserem aktuellen Arbeitsbericht ermöglicht Ihnen, sich schon im Vorfeld über die Potentiale und Einsatzgebiete von Screencasts in der Lehre zu informieren. Wenn Sie mehr über das Unterstützungsangebot des eLearning-Teams der FH FFM für Ihre eigenen Vorhaben erfahren möchten, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Weitere Informationen sowie Links zu exemplarischen Aufzeichnung finden Sie auf der Startseite unseres eLearning-Portals unter dem Punkte Praxisberichte.

Mi, 02.07.08, 14:00 - 16:00 Uhr
Prof. Dr. Josef Fink, FH Frankfurt, Studiengänge Wirtschaftsinformatik/Informatik, Fachbereich 2

CSCL (Computer Supported Cooperative Learning) mit BSCW

Zur Unterstützung kooperativer Lern- und Arbeitsszenarien (z.B. in Projektveranstaltungen, Seminaren, Abschlussarbeiten, Forschungsprojekten) betreibt der Fachbereich 2 der FH Frankfurt bereits seit einigen Jahren die BSCW-Kommunikationsplattform. Mit BSCW (Basic Support for Cooperative Work) können Arbeitsgruppen Dokumente gemeinsam bearbeiten, verwalten und austauschen. Für die Unterstützung der Zusammenarbeit stehen u.a. Terminkalender- und Benachrichtigungsfunktionen zur Verfügung. Diese erlauben u.a. den Versand von E-Mails bzw. SMS-Nachrichten, um Aktivitäten in Arbeitsbereichen automatisch zu berichten bzw. Informationen schnell zu verteilen. Über den gruppeneigenen Arbeitsbereich können zudem Diskussionen geführt und Treffen koordiniert werden.
In diesem Beitrag wurden nach einer Einführung in den Bereich Kooperationsunterstützung und in ausgewählte Funktionalitäten des BSCW-Systems aktuelle Einsatzbeispiele in Bachelor- und Master-Studiengängen der Wirtschaftsinformatik vorgestellt und diskutiert. Die Folien zu diesem Beitrag stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Ob Moodle oder BSCW sich für die Realisierung von eLearning-Vorhaben besser eignen, kann nicht grundsätzlich, sondern nur in Abhängigkeit von den verfolgten Zwecken entschieden werden. Die an der Uni Duisburg-Essen erstellte Übersicht über die unterschiedlichen und gemeinsamen Funktionalitäten gestattet einen ersten Überblick: http://www.uni-due.de/e-competence/moodle_bscw.shtml

Di, 24.06.08, 17:00 - 19:00 Uhr
Lars Peppel, Mediendidaktiker, FH Frankfurt, Verantwortlicher für das Self-Access-Center / eLearning am Fachsprachenzentrum
Die Erstellung von interaktiven Übungen für den Fachsprachenunterricht mit Hotpotatoes in Moodle. Präsentation und Workshop

Hot Potatoes ist ein Programm mit dem offline verschiedene webbasierte Übungen wie Lückentexte, Kreuzworträtsel oder Zuordnungsaufgaben sehr einfach erstellt werden können. Fortgeschrittene Benutzer/-innen können mit wenig Aufwand authentische Text-, Audio-, Bild- oder Videofiles in die Übungen integrieren. Die Software ist vor allem für das Sprachlernen konzipiert, ein Einsatz in anderen Fachgebieten ist aber auch denkbar.

Die Nutzung von Sprachlernmaterialien ist ein wichtiger Bestandteil von selbstgesteuerten Lernprozessen. In der Veranstaltung wurde die Software Hot Potatoes als Werkzeuge zur Produktion authentischer Unterrichtsmaterialien vorgestellt und in der Anwendung erprobt. Didaktische Einsatzmöglichkeiten wurden am Beispiel der Lernplattform Moodle verdeutlicht.

Do, 07.02.08, 13:00 - 15:00 Uhr
Prof. Dr. Peter Wedde, FH Frankfurt, Fachbereich 2
eLearning in der Weiterbildung - Erfahrungen mit der Durchführung des Onlineseminars Datenschutzrecht

Gerade in der beruflichen Weiterbildung bietet sich der Einsatz von eLearning an, um den Teilnehmenden ein hohes Maß an Zeitsouveränität zu gewährleisten.
Praxisforum eLearning

Darüber, wie die Entwicklung und Durchführung eines solchen Angebotes aussehen kann und welche Chancen oder auch Schwierigkeiten damit einhergehen, berichtete Herr Prof. Wedde, der die gut eingeführte Online-Weiterbildung in Kürze bereits zum fünften Mal betreuen wird. Er stellte nicht nur das Konzept vor, sondern ließ die Teilnehmenden des Praxisworkshops auch an den Erfahrungen, die bei der praktischen Durchführung des Online-Angebotes und der Betreuung der Teilnehmenden gemacht wurden, teilhaben.

Infos zur Weiterbildung finden Sie hier: http://www.fh-frankfurt.de/de/weiterbildung/elearning.html

Do, 29.11.07, 13:30 - 15:30 Uhr
Prof. Dr. Jutta Hahn, FH Wiesbaden, Studiengang MediaManagement
Der Einsatz von Foren in der Lehre

Grundstudium:
In ihren Klausuren stellt Frau Prof. Dr. Hahn Fragen der Typen "Kennen - Wissen - Beherrschen", die unterschiedlich stark gewichtet werden.
Analoge Fragen stellt sie ins Forum. Erst nach vollständiger Beantwortung der jeweils drei Fragen werden die nächsten eingestellt.
Sie selbst gibt zunächst nur Denkanstöße oder greift ein, um falsch Verstandenes richtig zu stellen.
Ebenfalls im Grundstudium werden IKT-Praktika durchgeführt. Hierzu werden alle Vorgänge online durchgeführt: Einführung in das Thema und Ausgabe der Arbeitsblätter, Upload der Ergebnisse der Studierenden, Korrektur und Ergebnismitteilung durch den Dozenten. Lediglich die Durchführung der Arbeitaufgaben durch die Studierenden erfolgt "nur" am Rechner (Webseitenentwicklung und Softwareinstallation). Begleitend dazu wird ein Forum angeboten. Es besteht keine Anwesenheitspflicht, aber eine fristgerechte Abgabepflicht der Ergebnisse des Praktikums.

Im Hauptstudium war der Einsatz vorlesungsergänzend: Aufgabe der Studierenden ist es, zu aktuellen Themen zu recherchieren und einen Artikel für eine fiktive Medienzeitschrift zu verfassen, in dem sie für oder gegen die Einführung bestimmter neuer Technologien argumentieren.
Diese Berichte wurden dann zunächst von zwei Dozenten kommentiert und zwar nach den Gesichtspunkten inhaltliche Korrektheit (Stichwort "technisches Schreiben") und wirtschaftlich überzeugende, aber knappe Darstellung (für die Zielgruppe "Vorstand"). Nach Einarbeitung ihrer Korrekturen hatten die Studierenden die Möglichkeit, ihren Bericht in der nächsten Block-Präsenzveranstaltung zu präsentieren (Aspekt "Präsentationsfähigkeit").

Di, 20.11.07, 14:00 - 16:00 Uhr
Prof. Dr. Quibeldey-Cirkel, FH Gießen-Friedberg, Fachbereich MNI
Organisation, Kommunikation, Kooperation und Leistungsbewertung in Projektveranstaltungen mit der Lernplattform eStudy

Die Open-Source-Lernplattform eStudy (http://estudy.mni.fh-giessen.de/) unterscheidet sich von gängigen Lernmanagementsystemen wie Moodle, ILIAS oder Blackboard durch ihre Planspieloption.

Planspiele stellen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Strukturen und Rollen zur Verfügung, mit denen die „Wirklichkeit“ modelliert wird. Dieser handlungsorientierte Lehr-/Lernansatz zielt darauf, dass Lernende die Konsequenzen von Entscheidungen und Handlungen explorieren, diese also erfahr- bzw. nachvollziehbar werden und geht davon aus, dass Lernen in Handlungszusammenhängen besonders effektiv ist.

Der Einsatz des Planspiels in eStudy hat sich bewährt, um Planungs- und Entscheidungsprozesse in Projektgruppen zu organisieren, beispielsweise in der Softwaretech­nikaus­bil­dung: von der Analyse des Kundenauftrags über den Entwurf, dem Implementieren und Testen bis zum Rollout der Anwendung.

Das vorgestellte Planspiel ist eingebettet in Präsenz- und Selbstlerneinheiten (Blended Learning), es fördert die Selbststeuerung und aktive Teilnahme beim kol­la­bo­ra­tiven Lernen. Die Akteure erfahren schadlos die „sozialen Faktoren" im Pro­jekt­ge­schäft wie Kom­mu­ni­kation unter Stress, Kompetenzgerangel, Missverständnis­se und per­sönliche Empfindlichkeiten. Sie aktivieren ihr „träges" Wissen aus den Lehrveran­stal­tun­gen und konstru­ieren neues Wissen im Team (sozial-kon­s­truktivistische Lerntheorie). Sie lernen ihre sozialen und fachlichen Fähigkeiten besser einzuschätzen und erwerben gleichzeitig Me­­dienkompetenz in der Gruppenarbeit.

Der Vortrag führt in die Planspielmethode für Projektveranstaltungen ein und zeigt anhand eines evaluierten Beispielkurses die Unterstützungsfunktionen in der Lernplattform eStudy.

Di, 20.11.07, 14:00 - 16:00 Uhr
Prof. Dr. Ulrich Schrader, FH Frankfurt, Fachbereich 2
Aspekte des Einsatzes der Lernplattform Moodle in der Lehre

Unsere Auftaktveranstaltung am 12. Juli 2007 war mit ca. 20 Teilnehmer/innen gut besucht. In der sehr lebhaften und informativen Veranstaltung ließ uns Herr Prof. Dr. Schrader, FH FFM, Fb2 an seinen Erfahrungen mit der eLearning-Plattform Moodle teilhaben und gab uns gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Bredthauer, FH FFM, Fb4 Einblicke in die Praxis. Durch die Nachfragen der Teilnehmer mutierte die Veranstaltung zugleich in eine Einführung in die Nutzung von Moodle.

Herr Prof. Schrader hat die gemeinsame Sitzung als Screencast aufgezeichnet und freundlicher Weise zur Verfügung gestellt, so dass Sie sie, auch wenn Sie damals verhindert waren, jederzeit in Bild und Ton nachvollziehen können.

http://ulrich-schrader-talks.blogspot.com/2007/10/praxis-workshop-elearning-vom-13-juli.html
oder direkt:
www.u-schrader.de/oa/talks/2007/2007-07-13-Praxis-Workshop-eLearning/

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Zuletzt geändert: Donnerstag, 18. April 2013, 15:09